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Das Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Betriebsparteien

Die Vorschrift des § 2 Abs. 1 BetrVG begründet als unmittelbar verpflichtende Rechtsnorm eine gewisse Treuebindung der Betriebspartner zueinander; sie stellt eine Verhaltensanordnung dar, die eine gewisse Offenheit und Ehrlichkeit in den Rechtsbeziehungen der Betriebsparteien voraussetzt.

Die notwendige vertrauensvolle Zusammenarbeit soll aber die Betriebspartner nicht daran hindern, in den Grenzen des Wohles der Belegschaft und des Betriebs jeweils eigene Interessen zu verfolgen. Für den Arbeitgeber bedeutet dies z.B. die Verpflichtung zur unverzüglichen und auch ernsthaften Prüfung von Wünschen des Betriebsrats und zur Berücksichtigung der Interessen der Arbeitnehmer. Für den Betriebsrat bedeutet es z.B. die Verpflichtung, keine gegen den Arbeitgeber gerichtete Propaganda zu unterstützen und das Wohl des Betriebs und damit auch der Arbeitnehmer längerfristig zu sichern.

Durch regelmäßige gemeinsame Besprechungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat - wie sie § 74 Abs. 1 BetrVG vorsieht - soll sichergestellt werden, dass sich Arbeitgeber und Betriebsrat zu regelmäßigen Kontakten zusammenfinden.

Teilnahmeberechtigt sind:
- alle Betriebsratsmitglieder
- der Arbeitgeber bzw. nach dem Gesetz vertretungsberechtigte Personen, in   Einzelfällen auch solche Personen, die Arbeitgeberfunktionen wahrnehmen, für die   Betriebsleitung befugt und dazu aus eigener Sachkunde auch in der Lage sind
- die Schwerbehindertenvertretung (§ 95 Abs. 5 SGB IX)
- unter Umständen die Jugend- und Auszubildendenvertretung (§ 68 BetrVG)

Beauftragte der im Betrieb vertretenen Gewerkschaft oder des Arbeitgeberverbandes können dagegen nur mit Einverständnis von Arbeitgeber und Betriebsrat teilnehmen.